Ziele erreichen

Liebe Mamas,

egal in welchem Bereich ihr gerade Ziele verfolgt, sei es geschäftlich, in der Liebe oder ein Freizeitprojekt, die Lösung findet ihr hier:

Im Leben geht alles um das nötige Herzblut das man in eine Sache steckt. Ihr habt Träume, Ziele und Wünsche. Ich möchte euch dabei helfen, alles zu erreichen was ihr im Leben begehrt. Mit Struktur ist man erfolgreicher als der Durchschnitt! Daher lasst und dieses Wissen nutzen, zusammengefasst im Folgenden den Leitfaden:

  1. Anstoß setzen. Du möchtest dein Leben umgestalten und es so leben wie du willst? Dann triff die Entscheidung jetzt.
  2. Wiederholung: Der Schlüssel zum Erwerb von Fertigkeiten liegt in der Wiederholung. So oft wie nötig bis zum Erfolg.
  3. Anwendung: Setze um was du gelernt hast. Theorie ist nichts ohne die Praxis. Geh raus und mach was du gelernt hast.
  4. Verinnerlichung: Integriere die neuen Konzepte in dein Leben. Die neuen Konzepte müssen zur Routine werden.
  5. Verstärkung: Nutze das neue Wissen permanent. Wenn es nicht benutzt wird, hat es keine Daseinsberechtigung.

LG

Spielzeug macht Kinder nicht klug

Spielzeug
Das ganze Zimmer ist voll mit Spielzeug. Ist das nötig? Bildquelle: www.pexels.com, CC0 License

Ich denke jeder kennt die Situation an Geburtstagen oder Weihnachten, wenn Kinder mit Spielzeug überhäuft werden. Dabei geht es vor allem darum, dem Kind eine Freude zu bereiten. Meistens, denn oft geht es in der Familie auch darum, das beste Geschenk von allen geschenkt zu haben, mit dem das Kind am meisten Spaß hat. Viele würden das nun ableugnen, aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann ist das Fakt. Kinder wollen spielen und dazu braucht man Spielzeug, oder? Aber was brauchen unsere Kinder, überhaupt?

Jede Familie ist zugleich ein Spielzeugladen

Es gibt Familien, bei denen gibt es alles. Es gleicht fast schon einem Spielzeugladen. Die Spielzeuge werden produziert und wollen auch verkauft werden. Vor allem, wenn eine bestehende Spielzeugreihe erweitert wird, kann man darüber nachdenken, dem Kind diese „Neuheit“ zu kaufen. Spätestens am Geburtstag ist es sowieso so weit.

Aber es gibt auch Familien, in welchen Kinder keine Spielsachen bekommen, oder nur ganz wenige.

Am Ende des Tages wollen wir Mütter doch nur das Beste für unser Kind. Kinder sollen gefördert werden. Kinder sollen in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt werden. Für jede Lerneinheit gibt es heutzutage besondere Spielsachen, um den Kindern das Lernen zu ermöglichen. Nur so geht es. Oder?

Ich beschäftige mich schon seit langen mit diesem Thema und möchte mit einer kontroversen Hypothese beginnen.

Fast jedes Spielzeug, das gekauft wird, ist überflüssig.

So, jetzt setzen wir uns alle erst mal wieder hin und beruhigen uns. Da es Kinder und deren Erziehung nicht erst seit gestern ein Thema ist, wurden seither viele Theorien aufgestellt. Die einen sagen, das Kind braucht alles und die anderen nicht. Meine eigene Beobachtung ist: Meine Kinder spielen mit allem und vor allem mit Töpfen, mit Bechern mit Kleidungsstücken, aber auch dem gekauften Traktor… Der Traktor muss sein, das ist bei uns in der Familie pure Leidenschaft. Doch überwiegend ist es gerade das freie Spiel (Freies Spiel) mit Alltagsgegenständen, oder Sachen aus der Natur, welches die Kinder voranbringt.

Medien blockieren freies Spiel

Freies Spiel ist nicht, wenn Kinder sagen sie wollen fernsehen. Man trifft viele Kinder im Kindergarten an, die außer Rand und Band sind. Freies Spiel oder das Spiel in der Gemeinschaft ist ihnen fremd. Sie sind frech, schreien, beleidigen, toben und können sich nicht in die Gemeinschaft einfügen. Dies kann bei mangelnder Anregung von kreativen Fertigkeiten, kombiniert mit gleichzeitigen exzessiven Medienkonsum schnell passieren. Woher sollen die Kinder denn wissen, wie sie sich verhalten sollen oder wie man gemeinsam spielt, wenn man es noch nie vorher geübt hat.

Kinder spielen heute anders als früher

Es ist erschreckend. Das freie Spiel ist auf dem Abwärtstrend, denn das freie kindliche Spiel hat im Vergleich zu den letzten 20 Jahren kontinuierlich abgenommen. Studien besagen, dass es in Amerika besonders drastisch ist. Die Studie ergab: 50% weniger freies Spiel wie vor 20 Jahren.

Kinder leben das Leben eines Erwachsenen

Das ist nicht verwunderlich, denn das Leben eines Kindes gleicht sich immer mehr dem eines Erwachsenen an. Heute steht vor allem die lückenlose Entwicklung des Kindes im Vordergrund. Das Kind soll alles können, der oder die beste werden, erfolgreich werden. Um dies zu garantieren, drängen Erwachsene Kinder zu allem, was vermeintlich zu späterem Erfolg führt. Oder, Eltern leben die eigenen Träume durch das Leben des Kindes aus.

Mein Kind möchte, „darf“, muss.

Das Kind muss ein Instrument spielen. Zack, schon bekommt die Tochter mit drei Jahren ein Kindercello. Inklusive Unterrichtsstunden. Der Sohn? Der soll genauso ein Marathonläufer werden wie der Papa. Also, los, der Sohn geht mit zum Lauftraining. Außerdem sollen beide Kinder mindestens bilingual aufgezogen werden. Deutsch, Englisch und am besten noch Spanisch. Das war früher nicht so. Man sagte, der Sprössling ist noch zu klein und soll lieber mit anderen spielen.

Also wie soll ein Kind spielen? Frei! Draußen spielen. Rollenspiele wie zum Beispiel einkaufen spielen, Kindergärtnerin nachspielen. Märchen nachspielen. Theater spielen. Es geht vor allem darum, die Kreativität und Fantasie anzuregen, anstatt alles vorzugeben. Ohne Wettbewerb. Denn der kommt noch früh genug.

Uns Eltern kann das erstmal schwerfallen, denn wir sind es einfach anders gewöhnt. Ein Kind braucht nicht immer das neueste Spielzeug. Vor allem in ganz jungen Jahren. Natürlich sollte man den Kindern nicht die Freude an den neuesten Trends nehmen. Auch das muss mal sein. Die goldene Mitte ist das Motto der Wahl. Aber im Endeffekt müssen Kinder ausprobieren und spielen. Oft ist weniger mehr.

Liebe Grüße,

Klara