Grillen mit Kindern

Grillen
CCO Licence – Free for personal and commercial use

„Bei solch einem Wetter muss man einfach grillen! Ich liebe es :-)“

Vor kurzem war es wieder soweit. Wir hatten unsere besten Freunde zu Besuch. Alle mit ihren Kindern natürlich und wir haben das wundervolle Sommerwetter ausgiebig genossen.

Bei dem ganzen Gewusel mit Kindern aller Altersklassen haben wir schnell gemerkt, dass all die Tipps, die es rund ums Grillen mit Kindern gibt, gar nicht so ohne sind.

Da das Grillen und Essen unter freiem Himmel für die Kinder ein grandioses Abenteuer darstellte, haben wir wirklich besonders auf die Sicherheit geachtet. Neben einem stabilen, feststehenden Grill einem windgeschützten Ort und Aluschalen brauchten wir wirklich ein besonders wachsames Auge auf die Rasselbande.

Sie waren sehr aktiv und ausprobierfreudig. Jedes Mal mussten wir sie ermahnen nicht in unmittelbarer Nähe des Grills zu spielen. Wir haben ihnen von Anfang an klargemacht, welche Gefahren ein offenes Feuer birgt.

Wir haben auf unserem Holzkohlegrill das gesamte Grillgut auf Alufolie oder in Grillschalen auf den Rost gelegt. Nur so konnten wir vermeiden, dass in die Glut tropfendes Fett keine gesundheitsschädigenden Stoffe freisetzte.

Für unsere Kinder haben wir extra Kinder Fingerfood vorbereitet. Hierzu gehören

  • kleine Würstchen
  • Maiskolben,
  • Paprikascheiben,
  • Piraten- oder Räuberspieße aus Fleisch, Fisch und Gemüse.
  • Für unsere Mädels hatten wir extra Prinzessinnenspieße gezaubert, aus den gleichen Zutaten 🙂

„Zu späterer Stunde haben wir noch Stockbrot über der Glut gebacken. Das war ein Mega-Highlight.“

Hierzu haben wir den Teig um das Ende eines Stocks gewickelt und langsam über dem Feuer gegart. Auch eine süße Variante haben wir dieses Mal das erste Mal ausprobiert. Wir haben Früchte mit festem Fruchtfleisch wie Birnen, Ananas oder Pfirsiche aufgespießt und gegrillt.

Das absolute Glück unserer Kinder war dann noch, dass diese die Früchte in Grillschokolade tauchen durften!

Wir hatten einen wunderschönen Abend in geselliger Runde.

Habt ihr auch schon gegrillt dieses Jahr? Habt ihr besondere Tipps oder Ideen, die euer Grillfest unvergesslich machen?

Alles Liebe, eure Klara

Waldtag im Kindergarten

Kind im Wald
CCO Licence – Free for personal and commercial use

Es war wieder soweit, einmal im Monat geht mein Großer mit seiner Kindergartengruppe in den Wald. Jedes Mal stellt sich mir immer die Frage, was ziehe ich meinem Kind am besten an beim Waldtag? Gummistiefel, knöchelhohe Schuhe?

„Matschhose ja oder nein?“

Beim letzten Waldtag hatte Tim gleich noch das Sportfest inkludiert. Da stellte sich die Frage nach dem richtigen Schuhwerk erst richtig. Naja, ich hab mich letztendlich doch für Gummistiefel und Matschhose entschieden, da es doch leicht nass war und das Kind war einfach praktisch angezogen 🙂

Ich hab mich jetzt die letzte Zeit ein bisschen mehr mit dem Thema Waldtag im Kindergarten beschäftigt, da mich sehr die dahinter steckenden pädagogischen Ziele interessieren. Und warum diese Waldtage im Kindergarten sehr geschätzt werden.

Unter anderem möchten diese den Kindern die schöne Natur, Tiere und Pflanzen näher bringen. Es soll den Kindern klar gemacht werden, dass wir Menschen die Natur schätzen müssen.

Auch sollen die Kinder die Natur mit allen Sinnen erleben dürfen und auch deren Veränderungen spüren. Jede Jahreszeit, sowie jede Wetterlage hat Einfluss auf die Natur. Die Kinder sollen erfahren was mit der Erde und den Pflanzen passiert, wenn es regnet. Sie sollen erforschen, wie sich die Tiere auf den Winterschlaf vorbereiten. Im Frühling wird beobachtet was passiert, wenn die Pflanzen wieder zu wachsen beginnen.

Unter anderem ist es auch wichtig, den Kindern eine abwechslungsreiche und sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten. Viele Kinder leiden unter Bewegungsmangel und verbringen ihre Freizeit heutzutage meistens drinnen und vor dem Fernseher.

Hier führt das zu Übergewicht und einer verzögerten Entwicklung der Grobmotorik. Meistens sind diese Kinder hibbelig und überdreht, schlafen schlechter und können sich nicht so gut konzentrieren. All dies nur, da die Kinder tagsüber nicht genug ausgelastet sind. Vor allem stärkt die frische Luft auch das Immunsystem der Kinder. Sie sollten aber angemessen angezogen werden, sodass sie weder schwitzen noch frieren.

Mit kleinen Abenteuern im Wald haben die Kinder die Möglichkeit ihre Grenzen zu erfahren und zu überwinden. Außerdem wird bei den Waldtagen gezeigt, dass die Kinder in der Gruppe viel erreichen können und dass man einfach mal alles ausprobieren muss.

Nach all diesen positiven Punkten bin ich wirklich froh, dass unser Kindergarten solche monatlichen Waldtage anbietet. Meinem Tim gefällt es im Wald so gut und er hat auch schon viele Sachen erleben und ausprobieren können.

Habt ihr auch solche Waldtage? Wie gefällt euch die Idee der Waldtage für eure Kinder?

Eure Klara

Neue Kinderschuhe müssen her…

Schuhe
CC0 Licence www.pexels.com

Es ist wieder soweit! Tim braucht neue Schuhe. Wir waren zwar erst vor drei Wochen beim Schuhe kaufen, aber mein Sohnemann jammerte heute früh plötzlich, dass seine Schuhe am Zeh ganz fürchterlich drücken. Ich konnte es fast nicht glauben. Aber tatsächlich, Tim´s Fuß ist um eine ganze Schuhgröße gewachsen. Dies stellten wir am Nachmittag im Schuhladen fest.

Hier wurde ich von der Schuhverkäuferin aufgeklärt, dass Kinderfüße bis zum 6. Geburtstag pro Jahr rund 2-4 Größen wachsen können. Das sind 2 mm pro Monat! Eine Meisterleistung finde ich!

Alle acht Wochen ist eigentlich Kinderfüße messen Pflicht. Das war mir gar nicht bewusst. Eigentlich hab ich immer auf die Schuhspitze mit dem Daumen gedrückt, so hat man es bei mir immer gemacht, als ich klein war. Die Schuhverkäuferin erklärte mir, dass dies leider keine genaue Messtechnik ist, da die kleinen Kinder ihre Zehen reflexartig einziehen.

Ihr  verlässlicher Tipp für meine zukünftigen „Passformtests“. Ich soll die Füße auf ein Blatt weißes Papier stellen und mit einem senkrecht gehaltenen Stift die Konturen nachmalen. Sowie 12 mm zusätzlich zum Messwert gibt den Zehen die optimale Bewegungsfreiheit. Auch ein Tipp von ihr, ich soll immer beide Füße messen, da es gut sein kann, dass beide Füße unterschiedlich groß sin.

Das beste ist wirklich ein Schuhgeschäft zu besuchen, da hier Fachleute sind, die einen optimal bei den Größen, Passformen, Weiten und Risthöhen beraten können.

Für mich persönlich ist der Onlineschuhkauf ausgeschlossen.

Klar, hier gibt es im Internet sehr oft unschlagbare Angebote, aber das Risiko doch einen nicht passenden Schuh zu ergattern ist mir eindeutig zu hoch.

Auch muss ich immer dran denken, dass jedes Kind ein neues Paar Schuhe braucht. Man soll keine getragenen Schuhe an Geschwister weitergeben, da sich der Schuh verformt oder sich die Innensohle ein eigenes Bett gegraben hat. Somit kann sich der Fuß nicht optimal entfalten und sich individuell anpassen.

Auch hab ich gelernt, dass bei gebrauchten Schuhen Kinderfüße stark schwitzen. Grund hierfür ist der, dass Kinderfüße genauso viele Schweißdrüsen besitzen wie Erwachsenenfüße. Diese sind nur auf einer kleineren Fläche verteilt. Hier sind atmungsaktive, antibakterielle Einlagen hilfreich oder Schuhe aus Funktionsmaterial.

Es war ein sehr interessanter, lehrreicher Nachmittag! Ich bin begeistert!

Ich werde meinen Tim im Sommer einfach viel barfuß laufen lassen oder Sandalen anziehen.

Sonnige Grüße,

Klara

1,2,3 Regel

Kind mit Händen vor den Augen

Ich bin es so leid 🙁 Heute war wieder so ein typischer „Trotztag“! Tim war ausgesprochen unausgeglichen und wollte bei jeder Gelegenheit seinen eigenen Kopf durchsetzen. Bei jedem

„Nein“

von Mama oder Papa, fing Tim an eine halbe Stunde lautstark zu jammern und schreien was er möchte. Von Keks bis zu Spielzeug, er fand alle fünf Minuten etwas Neues. Solch eine Phase hatten wir bereits vor ein paar Wochen. Ich dachte eigentlich sie wäre vorüber. Tja, falsch gedacht. Es geht wieder los! Damals war ich so entmutigt und fühlte mich so machtlos, dass ich mir mithilfe von Büchern oder Texten im Internet Hilfe gesucht hatte. Es gibt ein paar tolle Tipps und Regeln, wie man selbstbewusst dem Kind Regeln und Grenzen vermitteln kann. Mich hat vor allem die 1,2,3 Regel fasziniert und ich übe diese seit damals immer wieder. Mit wachsendem Erfolg!

Gerne erzähle ich euch von dieser tollen 1,2,3 Regel.

Stellt euch euer Kind vor, wie es zum Beispiel im Supermarkt unbedingt eine Süßigkeit oder ähnliches haben möchte. Es bekommt aber von euch ein

„Nein“

zu hören. Höchstwahrscheinlich passt das eurem Kind überhaupt nicht und es wirft sich vor lauter Wut auf den Boden und schreit wie am Spieß, da sein Willen nicht erfüllt wird. Nun könnt ihr die 1,2,3 Regel anwenden. Das heißt, zähle laut Eins… (dies ist die erste Möglichkeit für das Kind mit dem Schreien und am Boden liegen aufzuhören), zwei…. (dies ist die zweite Möglichkeit für das Kind mit seinem aktuellen Verhalten aufzuhören), drei … Hat es sich mittlerweile beruhigt? Wenn nein, dann müsst ihr nun eine Konsequenz aus der ganzen Sache ziehen.

Was ich schon am eigenen Leib erfahren habe, ist, dass es nichts bringt, wenn ich dem Kind sage, dass wir am Wochenende nicht in den Zoo fahren. Vor allem, da die ganze Familie bestraft wird und das Kind hat bis zum Wochenende schon wieder vergessen, warum er eigentlich diese Strafe erhalten hat. Lieber eine zeitnahe Konsequenz erfolgen lassen.

Mir hat auch schon sehr geholfen, dass ich ruhig geblieben bin. Es ist absolut nicht einfach einem vielleicht schreienden und tretenden Kind gegenüber ruhig zu bleiben, aber ich habe somit wirklich schon einige tolle Ergebnisse damit erzielen können.

Kennt ihr solche Tage?

Ich bin gespannt wie mein Schatz morgen drauf ist und welche Überraschungen der neue Tag mit sich bringt 🙂

Liebe Grüße, Klara

Bildquelle: www.pexels.com, CC0 License

Spielzeug macht Kinder nicht klug

Spielzeug
Das ganze Zimmer ist voll mit Spielzeug. Ist das nötig? Bildquelle: www.pexels.com, CC0 License

Ich denke jeder kennt die Situation an Geburtstagen oder Weihnachten, wenn Kinder mit Spielzeug überhäuft werden. Dabei geht es vor allem darum, dem Kind eine Freude zu bereiten. Meistens, denn oft geht es in der Familie auch darum, das beste Geschenk von allen geschenkt zu haben, mit dem das Kind am meisten Spaß hat. Viele würden das nun ableugnen, aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann ist das Fakt. Kinder wollen spielen und dazu braucht man Spielzeug, oder? Aber was brauchen unsere Kinder, überhaupt?

Jede Familie ist zugleich ein Spielzeugladen

Es gibt Familien, bei denen gibt es alles. Es gleicht fast schon einem Spielzeugladen. Die Spielzeuge werden produziert und wollen auch verkauft werden. Vor allem, wenn eine bestehende Spielzeugreihe erweitert wird, kann man darüber nachdenken, dem Kind diese „Neuheit“ zu kaufen. Spätestens am Geburtstag ist es sowieso so weit.

Aber es gibt auch Familien, in welchen Kinder keine Spielsachen bekommen, oder nur ganz wenige.

Am Ende des Tages wollen wir Mütter doch nur das Beste für unser Kind. Kinder sollen gefördert werden. Kinder sollen in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt werden. Für jede Lerneinheit gibt es heutzutage besondere Spielsachen, um den Kindern das Lernen zu ermöglichen. Nur so geht es. Oder?

Ich beschäftige mich schon seit langen mit diesem Thema und möchte mit einer kontroversen Hypothese beginnen.

Fast jedes Spielzeug, das gekauft wird, ist überflüssig.

So, jetzt setzen wir uns alle erst mal wieder hin und beruhigen uns. Da es Kinder und deren Erziehung nicht erst seit gestern ein Thema ist, wurden seither viele Theorien aufgestellt. Die einen sagen, das Kind braucht alles und die anderen nicht. Meine eigene Beobachtung ist: Meine Kinder spielen mit allem und vor allem mit Töpfen, mit Bechern mit Kleidungsstücken, aber auch dem gekauften Traktor… Der Traktor muss sein, das ist bei uns in der Familie pure Leidenschaft. Doch überwiegend ist es gerade das freie Spiel (Freies Spiel) mit Alltagsgegenständen, oder Sachen aus der Natur, welches die Kinder voranbringt.

Medien blockieren freies Spiel

Freies Spiel ist nicht, wenn Kinder sagen sie wollen fernsehen. Man trifft viele Kinder im Kindergarten an, die außer Rand und Band sind. Freies Spiel oder das Spiel in der Gemeinschaft ist ihnen fremd. Sie sind frech, schreien, beleidigen, toben und können sich nicht in die Gemeinschaft einfügen. Dies kann bei mangelnder Anregung von kreativen Fertigkeiten, kombiniert mit gleichzeitigen exzessiven Medienkonsum schnell passieren. Woher sollen die Kinder denn wissen, wie sie sich verhalten sollen oder wie man gemeinsam spielt, wenn man es noch nie vorher geübt hat.

Kinder spielen heute anders als früher

Es ist erschreckend. Das freie Spiel ist auf dem Abwärtstrend, denn das freie kindliche Spiel hat im Vergleich zu den letzten 20 Jahren kontinuierlich abgenommen. Studien besagen, dass es in Amerika besonders drastisch ist. Die Studie ergab: 50% weniger freies Spiel wie vor 20 Jahren.

Kinder leben das Leben eines Erwachsenen

Das ist nicht verwunderlich, denn das Leben eines Kindes gleicht sich immer mehr dem eines Erwachsenen an. Heute steht vor allem die lückenlose Entwicklung des Kindes im Vordergrund. Das Kind soll alles können, der oder die beste werden, erfolgreich werden. Um dies zu garantieren, drängen Erwachsene Kinder zu allem, was vermeintlich zu späterem Erfolg führt. Oder, Eltern leben die eigenen Träume durch das Leben des Kindes aus.

Mein Kind möchte, „darf“, muss.

Das Kind muss ein Instrument spielen. Zack, schon bekommt die Tochter mit drei Jahren ein Kindercello. Inklusive Unterrichtsstunden. Der Sohn? Der soll genauso ein Marathonläufer werden wie der Papa. Also, los, der Sohn geht mit zum Lauftraining. Außerdem sollen beide Kinder mindestens bilingual aufgezogen werden. Deutsch, Englisch und am besten noch Spanisch. Das war früher nicht so. Man sagte, der Sprössling ist noch zu klein und soll lieber mit anderen spielen.

Also wie soll ein Kind spielen? Frei! Draußen spielen. Rollenspiele wie zum Beispiel einkaufen spielen, Kindergärtnerin nachspielen. Märchen nachspielen. Theater spielen. Es geht vor allem darum, die Kreativität und Fantasie anzuregen, anstatt alles vorzugeben. Ohne Wettbewerb. Denn der kommt noch früh genug.

Uns Eltern kann das erstmal schwerfallen, denn wir sind es einfach anders gewöhnt. Ein Kind braucht nicht immer das neueste Spielzeug. Vor allem in ganz jungen Jahren. Natürlich sollte man den Kindern nicht die Freude an den neuesten Trends nehmen. Auch das muss mal sein. Die goldene Mitte ist das Motto der Wahl. Aber im Endeffekt müssen Kinder ausprobieren und spielen. Oft ist weniger mehr.

Liebe Grüße,

Klara

Wie bekomme ich mein Kind sauber?

Endlich kann ich mitreden. Mein Sohn ist endlich sauber 🙂 Die Windel ist weg.

Lang hat es gedauert, aber plötzlich hat es geklappt. Schon Wochen vorher haben wir immer wieder darüber gesprochen. Im Kindergarten wurde er ständig gefragt, ob er nicht aufs Klo gehen möchte…. Immer war die Antwort: „Nein“. Das Töpfchen hab ich von Anfang an abgelehnt. Ich dachte mir, ich hab es auch sofort auf dem Klo gelernt. Warum also auch nicht er? Zum Schluss hätte er dann nur aufs Töpfchen gehen wollen. Dieses „neue Problem“ wollte ich von Anfang an umgehen.

Windelkind
Quelle: www.pexels.com (CC0 License)

Wie es geklappt hat…

Mein Schatz hat schon vor ca. zwei Wochen den Wunsch geäußert, dass er gerne eine Klotreppe haben möchte… Kein Problem. Amazon hat alles. Am nächsten Tag war die besagte Treppe endlich da. Tja, nur hatte ich die Rechnung ohne meinen Sohnemann gemacht. „Nein, ich mag das Klo nicht“, lautete die Antwort wie halt immer. Sogar ein Gummibärchen hab ich ihm versprochen, wenn er aufs Klo geht. Auch das hat nichts genützt.

Meine ganze Euphorie war weg. Wieder Windeln wechseln und das fast weitere zwei Wochen…

Bis auf den letzten Samstag. Ab da war alles anders… ich könnte die ganze Welt umarmen 🙂

Es fing wieder an wie jeden Morgen. Aufstehen, Zähne putzen, Anziehen, Windel wechseln. Das ganze Programm.

Nach dem Frühstück verzog er sich in eine Ecke und fing wieder einmal an zu „drücken“.

Ich wieder, wie wäre es aufs Klo zu gehen? Auch da hieß es wieder „Nein, ich mag nicht!“

Nach dem Windeln wechseln habe ich nochmal ein ernstes Wörtchen mit ihm geredet und auch dementsprechende Gesichtsmimiken genutzt.

Das hat ihm wohl sehr imponiert, denn seine Frage war dann nur „Mami, warum schaust du so grimmig?“

Tja, irgendwie sind wir dann auf ein Gespräch mit Unterhosen mit Bulldogs, Mähdreschern, Bagger usw. gekommen. Momentan sein absolutes „Must-Have“! Wieder versuchte ich mein Glück und fragte ihn, ob wir nicht einfach mal schauen sollten, was für Unterhosen wir so im Angebot hätten?

Kurzes Überlegen und wir konnten tatsächlich gemeinsam eine aussuchen und sogar anziehen!

Ab da ging er dann auch auf die Toilette. Erst im Sitzen, das hat ihm nicht so gut gefallen. Dann im „Stehen“. Hat wunderbar funktioniert. Auch das große Geschäft wird jetzt ganz stolz verrichtet. Ich muss aber hinzufügen, das damals versprochene Gummibärchen wird nach dem Klogang eingefordert 🙂 Aber das gebe ich gerne…

Fazit:

Was lange währt, wird endlich gut 🙂 irgendwann klappt es wirklich mit dem sauber werden.