1,2,3 Regel

Kind mit Händen vor den Augen

Ich bin es so leid 🙁 Heute war wieder so ein typischer „Trotztag“! Tim war ausgesprochen unausgeglichen und wollte bei jeder Gelegenheit seinen eigenen Kopf durchsetzen. Bei jedem

„Nein“

von Mama oder Papa, fing Tim an eine halbe Stunde lautstark zu jammern und schreien was er möchte. Von Keks bis zu Spielzeug, er fand alle fünf Minuten etwas Neues. Solch eine Phase hatten wir bereits vor ein paar Wochen. Ich dachte eigentlich sie wäre vorüber. Tja, falsch gedacht. Es geht wieder los! Damals war ich so entmutigt und fühlte mich so machtlos, dass ich mir mithilfe von Büchern oder Texten im Internet Hilfe gesucht hatte. Es gibt ein paar tolle Tipps und Regeln, wie man selbstbewusst dem Kind Regeln und Grenzen vermitteln kann. Mich hat vor allem die 1,2,3 Regel fasziniert und ich übe diese seit damals immer wieder. Mit wachsendem Erfolg!

Gerne erzähle ich euch von dieser tollen 1,2,3 Regel.

Stellt euch euer Kind vor, wie es zum Beispiel im Supermarkt unbedingt eine Süßigkeit oder ähnliches haben möchte. Es bekommt aber von euch ein

„Nein“

zu hören. Höchstwahrscheinlich passt das eurem Kind überhaupt nicht und es wirft sich vor lauter Wut auf den Boden und schreit wie am Spieß, da sein Willen nicht erfüllt wird. Nun könnt ihr die 1,2,3 Regel anwenden. Das heißt, zähle laut Eins… (dies ist die erste Möglichkeit für das Kind mit dem Schreien und am Boden liegen aufzuhören), zwei…. (dies ist die zweite Möglichkeit für das Kind mit seinem aktuellen Verhalten aufzuhören), drei … Hat es sich mittlerweile beruhigt? Wenn nein, dann müsst ihr nun eine Konsequenz aus der ganzen Sache ziehen.

Was ich schon am eigenen Leib erfahren habe, ist, dass es nichts bringt, wenn ich dem Kind sage, dass wir am Wochenende nicht in den Zoo fahren. Vor allem, da die ganze Familie bestraft wird und das Kind hat bis zum Wochenende schon wieder vergessen, warum er eigentlich diese Strafe erhalten hat. Lieber eine zeitnahe Konsequenz erfolgen lassen.

Mir hat auch schon sehr geholfen, dass ich ruhig geblieben bin. Es ist absolut nicht einfach einem vielleicht schreienden und tretenden Kind gegenüber ruhig zu bleiben, aber ich habe somit wirklich schon einige tolle Ergebnisse damit erzielen können.

Kennt ihr solche Tage?

Ich bin gespannt wie mein Schatz morgen drauf ist und welche Überraschungen der neue Tag mit sich bringt 🙂

Liebe Grüße, Klara

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